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Curanderos

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Moderator: oliver

Beitragvon Svenja » Sa 15 Mai, 2004 10:20

Vielen, vielen Dank Christa.
Die Bilder sind klasse.
Jetzt kann ich mir das alles besser vorstellen.

Viele liebe Grüße Svenja
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Svenja
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Aus dem Regenwald in die Apotheke

Beitragvon Christa » Di 18 Mai, 2004 12:14

HEILKRAFT AUS PFLANZEN

Aus dem Regenwald in die Apotheke

Mexikanische Heilpflanzen senken den Blutzucker – trotzdem ist es ein langer Weg zum Diabetesmedikament

Bild
Dr. Helmut Wiedenfeld mit indianischen Heilern im mexikanischen Regenwald
Foto: W&B/ Wiedenfeld


Dr. Helmut Wiedenfeld, Phytochemiker an der Universität Bonn, erforscht die blutzuckersenkende Wirkung mexikanischer Heilpflanzen. Wir sprachen mit ihm über die Schwierigkeiten, daraus ein Diabetesmedikament zu entwickeln

Was hat Sie auf die Idee gebracht, im mexikanischen Urwald nach einem Medikament für Diabetiker zu suchen?

Das war eigentlich ein Zufall. Ich war 1993 auf Einladung einer Forschergesellschaft in Mexiko-Stadt, weil ich mich mit Pflanzen beschäftigte, die in der mexikanischen Volksmedizin verwendet werden. Dabei machte mich ein Doktorand auf die Tatsache aufmerksam, dass in Mexiko viele Menschen Typ-2-Diabetes haben und von indianischen Heilern mit pflanzlichen Mitteln behandelt werden.
Wir wollten mehr darüber erfahren und herausfinden, ob sich daraus ein Medikament herstellen lässt.

Warum ist Typ-2-Diabetes gerade in Mexiko so verbreitet? Gilt er nicht eher als „Wohlstandskrankheit“?

In Mexiko haben mindestens acht Prozent der Bevölkerung Diabetes. Das hängt einerseits mit einer gewissen erblichen Veranlagung zusammen. Zum anderen ist die Ernährung der überwiegend armen Landbevölkerung sehr einfach und kohlenhydratreich – ich sage nur Tortilla und Limonade. Vor allem nach einem bekannten koffeinhaltigen Brausegetränk, das in Mexiko sehr billig verkauft wird, sind die Menschen dort regelrecht süchtig.

Haben die indianischen Heiler denn ihr Wissen einfach preisgegeben?

Natürlich nicht. Das Vertrauen dieser Menschen zu gewinnen, damit sie unsere Forschungsarbeit unterstützen, war einer der wichtigsten Schritte.

Wie wirksam sind die von den Heilern verwendeten Pflanzen?

Wir haben mindestens fünf Pflanzen ermittelt, die einen guten blutzuckersenkenden Effekt haben. Zurzeit konzentrieren wir uns auf einen Baum mit Namen Cecropia obtusifolia.
In einem Versuch mit diabetischen Ratten zeigte sich, dass ein Extrakt aus seinen Blättern den Blutzucker vergleichbar senkt wie ein Medikament, das in Deutschland zur Standardtherapie gehört.

Wie lange wird es dauern, bis ein Medikament aus Cecropia in die Apotheken kommt?

Das ist nicht abzusehen. Derzeit testen wir den Wirkstoff an einer kleinen Zahl mexikanischer Diabetiker. Wir hoffen natürlich, Pharmafirmen zu finden, welche die für eine Zulassung als Arzneimittel erforderlichen Studien finanzieren.
Diabetiker Ratgeber
18.05.04

Quelle:
http://www.gesundheitpro.de/PGG/PGGA/pg ... &snr=15358
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COMPITCH

Beitragvon Christa » Sa 13 Nov, 2004 22:20

Hola

Es hat sich kurzfristig die Möglichkeit ergeben, dass Ana (COMPITCH)
in der 2. Dezemberwoche (von Paris aus) für eine Woche nach
Deutschland kommen und 2-3 Veranstaltungen bestreiten könnte.
Wer Interesse hat, eine solche Veranstaltung zu organisieren, ist
herzlichst eingeladen, Christiane (lottaleben@gmx.net) von der BUKO-
Kampagne gegen Biopiraterie zu kontaktieren, wenn möglich in Kopie an
mich (pcl@jpberlin.de).

Die Reisekosten von Paris nach Deutschland und zurück werden durch
die BUKO-Kampagne gegen Biopiraterie getragen. Die Finanzierung der
Reisekosten zwischen den Orten in Deutschland sollte durch die
lokalen Gruppen getragen werden.

COMPITCH ist die Dachorganisation der indigenen HeilerInnen und
Hebammen in Chiapas, die maßgeblich zum Kippen des ICBG-Maya
Biopiraterie-Projekts im Jahr 2001 beigetragen hat. Zur Zeit ist
COMPITCH unter anderem an der Organisierung des zivilen Widerstandes
gegen den Plan Puebla Panamá beteiligt. Ana war zusammen mit anderen
Aktivisten im September 2003 als eine der wenigen Gegenstimmen auf
dem "Global Diversity Forum" in Cancun präsent (siehe auch Kaperbrief
Nr. 3 vom November 2003 bzw. http://www.biopiraterie.de).

In der Hoffnung, dass sich trotz der relativen Kurzfristigkeit etwas
entwickelt -
liebe Grüße,
Peter.
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Beitragvon Nerina » Do 25 Nov, 2004 11:51

Hallo

ich habe sehr gute Erfahrungen in Mexico gemacht. Und freue mich auf meinen nächsten Besuch... brauche dringend Moy, meinen Huesero.

Für alle die in der CH wohnen (natürlich auch D/A). Es gibt in der Nähe von ZH einen wunderbaren Menschen der mittels Aura seit zig Jahren Heilkräuter verschreibt (in der CH von der Krankenkasse mittlerweile anerkannt). Er mischt diese an Ort. Er hat auf der ganzen Welt von den "Einheimischen/Indigenas" gelernt (Chiapas, Nepal, Indien, Thailand etc.) und verfügt über ein enormes Wissen.

Für nähere Infos bitte PN an mich.
Nerina
Kinder sind Gäste die nach dem Weg fragen.
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Schuppenflechte

Beitragvon Oliver70 » So 31 Jul, 2005 19:23

Hallo,
ich bin jetzt seit zwei Monaten in Mexiko (Puebla), und leide ziehmlich stark an Schuppenflechte.
Die in Deutschland erhältlichen Mittel zeigen kaum noch Wirkung bei mir.
Deshalb meine Frage: hat jemand die selben Probleme, oder kennt jemanden mit selbigen? Und gibt es hier eventuell andere Mittel, die man eventuell mal ausprobieren sollte...
Ueber Eure Hilfe waehre ich sehr dankbar.
Liebe Gruesse OLLI
Oliver70
 

Beitragvon Sandra » So 31 Jul, 2005 19:41

Oliver70 als Gast hat geschrieben:ich bin jetzt seit zwei Monaten in Mexiko (Puebla)...

Mensch, Olli, und dann bist Du noch kein Mitglied bei uns? :lol: :wink

Hiermit bist Du herzlich eingeladen, Dich unserem Forum "ganz offiziell" anzuschließen! :D

Entschuldige bitte, dass ich Dir bei Deinem eigentlichen Problem nicht weiterhelfen kann, aber es wird sich sicherlich jemand finden, der Dir "mit Rat und Tat zur Seite steht".

Liebe Grüße - und noch viel Spaß im schönen Puebla,
Sandra
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Beitragvon Christa » Di 02 Aug, 2005 20:31

Hallo Oliver70,

Da Du Deine Anfrage im Beitrag „Curanderos“ gestartet hast gehe ich einmal davon aus, das Du evtl. Interesse an der Behandlung durch einen Curandero hast.
Dazu darf ich Dich bitten, einmal einen Blick in unser Mexiko-Lexikon zu werfen.
http://mexiko-lexikon.de/index.php?title=Curandero
Dort findest Du auch einige Kontaktadressen.

Wenn Du die Möglichkeit hast, nach San Cristóbal de Las Casas zu fahren würde ich Dir das :
Centro de Desarrollo de la Medicina Maya CEDEMM
empfehlen.
Du findest dort ein Team erfahrener Maya-Ärzte.

Adresse:
Centro de Desarrollo de la Medicina Maya CEDEMM
Av. Salomón González Blanco No. 10.
Col. Morelos.
San Cristóbal de Las Casas, Chiapas, México.
C.P. 29230. A.P.(Post Box) 117.
Telefon: 0052-967-854 38
Telefax: (967) 8 54 38.
E - mail: omiech@laneta.apc.org
http://www.medicinamaya.org/

Wünsche Dir viel Erfolg
Christa
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Beitragvon Gast » Mo 24 Okt, 2005 23:11

Christa hat geschrieben:Hallo Heike,
ja, ich weiss das dies schwer zu glauben ist aber mit so etwas würde ich Niemals Scherze machen.
Habe auch lange, lange gezögert bis ich diesen Beitrag geschrieben habe.
Aber bei allem was mir lieb und wertvoll ist, das ist die Wahrheit und du kannst Dir jederzeit die Hand selbst anschauen. Ich weiss nicht mehr, wie viel Ärzte mittlerweile meine Hand begutachtet haben. Bis zur Behandlung durch meinen Schamanen wurde meine Hand bereits 19 mal operiert (Habe jeden einzelnen OP Bericht vorliegen) . Die Hand wird praktisch nur durch unzählige Narben ( die man Gott sei dank nicht direkt sieht = wurde in der Hand- und plastischen Chirurgie operiert) und Knochenmarksentnahme aus dem Beckenrand zusammengehalten und , entgegen der Anatomie, funktioniert sie wieder prima. Selbst mein Krankengymnast ist aus allen Wolken gefallen und schaut meine Hand immer wie ein "Wunder" an.
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Beitragvon Sandra » Di 25 Okt, 2005 11:12

Hallo lieber Gast,

welchen Sinn hat diese Wiederholung aus Christas Beitrag vom 22. Juli 2003?

Solltest Du uns damit etwas bestimmtes sagen wollen, wäre es nett, wenn Du dies auch TUN würdest.
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Veranstaltungsreihe:Die Medizin der Maya

Beitragvon Christa » Fr 20 Jan, 2006 0:51

Veranstaltungsreihe:Die Medizin der Maya

Medizin der Maya
in der Fraunheilkunde und Geburtshilfe


Das feministische Frauengesundheitszentrum Stuttgart begleitet drei indigene Hebammen aus San Christobal de las Casas, Chiapas, Mexiko, auf einer Rundreise durch Süddeutschland, auf der sie über ihre Arbeit in der Frauenheilkunde und der Geburtshilfe berichten. Eine der drei Hebammen ist eine traditionelle Curandera (Heilerin).

Die Arbeit der Hebammen in Mexiko ist eingebunden in ein von Indigenas aufgebautes Zentrum traditioneller indigener Medizin, in dem die traditionelle Medizin der Maya gesammelt, reproduziert und weiter vermittelt wird.

Diese traditionelle Medizin arbeitet mit Pflanzenheilkunde, Pulsdiagnose, Schwitzhütten und schamanischen Ritualen.
Die Medizin der Maya betrachtet den Menschen eingebunden in die Natur, als ganzheitliches Wesen von Körper, Geist und Seele. Medizin muss daher im Einklang mit der Natur und immer als ganzheitliche Behandlung eines Menschen gesehen werden.

Wir vom FFGZ Stuttgart fühlen uns diesen Frauen eng verbunden, denn wir sehen in unserer Beratungs- und Behandlungsarbeit bei gynäkologischen Erkrankungen, dass Medizin und insbesondere Frauenheilkunde zu ausschließlich auf den Einsatz von Technik und chirurgischen Möglichkeiten ausgerichtet ist.

Workshop am 4. / 5. Februar 2006:

In diesem Workshop werden die Teilnehmerinnen einen Einblick in die Medizin der Maya bezüglich Frauenheilkunde bekommen.

Der Workshop wird aus der indianischen Sprache Tzotzil ins Spanische und dann ins Deutsche übersetzt.
Die Übersetzerinnen sind ebenfalls Fachfrauen aus dem Gesundheitsbereich bzw. Hebammen.

Kosten: 150 € / 130 €

Die Anmeldung läuft über das Konto des FFGZ in Stuttgart:
Postbank Stuttgart, Konto: 90339709 / BLZ: 60010070

Die Anmeldung ist nur dann verbindlich, wenn 30 € Anzahlung auf das oben genannte Konto erfolgt sind (Stichwort: 'Mexiko'). Bei Rücktritt ohne Ersatzfrau werden die 30 € als Bearbeitungsgebühr behalten.

Nähere Informationen und Anmeldung über das FFGZ:
Tel 0711/296356 / Fax 0711/296356 homepage (http://www.ffgzstuttgart.de/ )

Die Veranstaltungsreihe wird gefördert durch Brot für die Welt und den evangelischen Entwicklungsdienst (EED), die Organisation erfolgt durch das FFGZ Stuttgart.

Informationsveranstaltungen zur Medizin der Maya
Die folgenden Informationsveranstaltungen mit den drei mexikanischen Hebammen organisiert das FFGZ in Kooperation mit den Volkshochschulen und Heilpraktikerschulen:

25.01. Elternseminar Stuttgart
26.01. Volkshochschule Heilbronn
28.01. BAZ Stuttgart
29.01. Heilpraktikerschule Paracelsus Tübingen
30.01. Familienbildungsstätte Waiblingen
31.01. Frauenakademie Stuttgart
01.02. Volkshochschule Winnenden
02.02. Volkshochschule Bietigheim
03.02. Heilpraktikerschule Paracelsus Stuttgart

Nähere Informationen über das FFGZ: Tel: 0711/296356 / Fax: 0711/296356 homepage (http://www.ffgzstuttgart.de/ )

Die Veranstaltungsreihe wird gefördert durch Brot für die Welt und den evangelischen Entwicklungsdienst (EED), die Organisation erfolgt durch das FFGZ Stuttgart.
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Übersetzerin gesucht.

Beitragvon Christa » Fr 20 Jan, 2006 1:05

Betr: Hebammen-Rundreise ( http://www.mexico-mexiko.com/viewtopic. ... 2075#42075)

Übersetzerin für diese Veranstaltung gesucht .

Vielleicht hat ja jemand Zeit und Interesse.

Nachfolgend die eMail mit der Bitte um Hilfe.

Liebe Grüße
Christa

-------------------------------------------------------------------------------------

Hallo aus San Cris!

Nadine hat ja schon ein paarmal Information zur Rundreise von drei
Parteras (Hebammen) aus dem OMIECH-Zentrum für trad. Maya- Medizin
und gegen Biopiraterie herumgeschickt.

Es werden für die eine oder andere Veranstaltung immer noch nach
Übersetzerinnen gesucht. Es gibt zwar eine Übersetzerin, doch wenn
jemand noch jemanden im Stuttgarter Raum kennt, die das gerne machen
würde, wäre das sehr, sehr willkommen. Ihr könntet Euch direkt mit
Doris Braune in Verbindung setzen:
dorisbraune@T-Online.de.

Grüsse! Anika


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Curanderos

Beitragvon Ipakol » Di 14 Nov, 2006 15:46

Hallo
ich hab mal von einem Curandero gehört der in Österreich wohnt und seine Erfahrungen in Equador und Mexiko sammelte.
Georg Gschwandler heißt er.
Hat jetzt auch 2 Bücher geschrieben.
Ich denk wenn jemand etwas über Curanderos sagen kann´, denn er....
Hier der Link
http://www.Schamanismus.cc
Ich hoffe das ich dir etwas weiterhelfen konnte
Viele Grüße
Ipakol
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Beitragvon Cocktail75 » Do 10 Mai, 2007 13:56

Hallo an alle,

ich hab seit 13 Jahren Psoriasis ( Schuppenflechte) und hab da alles mögliche schon probiert, jetzt kam mir der Gedanke es doch mal bei einem Schamanen oder ähnliches zu versuchen. Kann mir jemand weiterhelfen ob es im Raum Playa del Carmen jemanden gibt, der mir evtl. helfen kann, da wir ab 17.05.07 wieder dort sein werden.

Grüßle Mike
Cocktail75
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Medicina Mexihka

Beitragvon Christa » Di 07 Aug, 2007 0:27

Falls sich Jemand für „Medicina Mexihka“ und die Behandlung in Deutschland interessiert, nachfolgend zwei Berichte.

Liebe Grüße
Christa
---------------------------------------

MEDICINA MEXIHKA - Traditionelle Medizin aus Mexiko

Natürliche Medizin statt bitterer Pillen
Geht man davon aus, dass Krankheit entsteht, wenn wir mental, emotional, seelisch oder körperlich im Ungleichgewicht sind, dann wäre natürliche Medizin all das, was uns "gemäß unserer Natur" wieder zurück in Resonanz mit unserer Mitte bringt. Interessanterweise ist der Aspekt der "Mitte" ja bereits im Wort "Medizin" enthalten. Gute Medizin ist also etwas, was uns in unsere Mitte bringt, frei von ungewollten Neben-Wirkungen.

So gewinnt das Thema "natürliche Medizin" zunehmend an Bedeutung in einer Zeit, in der die Erwartungen, die in die Schulmedizin und in Medikamente wie Cortison, Antibiotika oder auch Psychopharmaka gesetzt werden, oftmals zu einer Enttäuschung führen. Betrachtet man alternative Heilansätze, zum Beispiel die traditionelle Medizin der Mexihka aus Lateinamerika, dann zeigt sich, dass hier mit gutem Grund Dinge oder Methoden verwendet werden, die in der Natur - oder in uns selbst - ihren Ursprung haben.

Ein lange gehütetes Heilwissen stellt beispielsweise die Medicina Mexihka dar. Grundlage der Philosophie und Medizin der Mexihka (gesprochen: Meschika) ist ein jahrhundertealtes Wissen aus Lateinamerika und der Gegend des heutigen Mexiko. Dieses Wissen gibt Hilfestellung für das harmonische Zusammenleben mit all dem, was uns umgibt und bietet Methoden, um einen Zugang zu unserem wahren Selbst zu finden und bewusster und gesünder in und mit unserer Umwelt zu leben.

Neben einer eigenständigen Kräuterlehre stützt sich die Medicina Mexihka bei der Behandlung von Krankheiten oder emotionalen und seelischen Beschwerden auf sehr effektive Behandlungs- und Diagnosetechniken wie z. B. Tlahuayo, Limpia oder Susto und den toltekischen Kalender. So kann das Gleichgewicht wieder hergestellt werden, ohne den Körper zu verletzen.

Das Problem von zwei Seiten angehen
Peter Raab, der in München die MEDICINA MEXIHKA praktiziert meint: "Leider werden in der Medizin oftmals nur Symptome behandelt, und die eigentlichen Ursachen für unser Ungleichgewicht und daraus resultierende Erkrankungen bleiben außer Acht. Nach dem Motto "den Tunnel von beiden Seiten graben" macht es aber durchaus Sinn, von Anfang an beides zu bearbeiten, Symptom und Ursache. Denn wer beispielsweise Schmerzen hat, der will nicht erst lange nach den Wurzeln graben, er will schnelle Hilfe, doch er will ebenso, dass die Schmerzen möglichst dauerhaft wegbleiben. Indem man das Körper-/Geist-System dabei unterstützt, ins Gleichgewicht zu kommen, haben die natürlichen Selbstheilungskräfte eine Chance, nun wieder selbstständig unser System zu stärken und in der Balance zu halten.
Letztlich ist das Ziel natürlicher Behandlungsmethoden immer, den aus dem Gleichgewicht geratenen Menschen psychisch und physisch in seine Mitte zu bringen - für mehr Freude, Gesundheit und Lebensenergie."

Schwieriger Ausbildungsweg
Der große Schatz der vielfältigen Methoden der "Traditionellen Medizin aus Mexiko" hat den Vorteil dass er nicht nur auf physische sondern auch auf psychische und energetische Störungen eingehen kann. Oft zeigen die einfachsten Mittel die besten Ergebnisse, ohne mit bereits vorhandenen Therapien zu kollidieren.
Erst seit 1975 - 1980 wird dieses Heilwissen wieder an weiße Menschen weitergegeben und in Deutschland findet man laut Peter Raab (http://www.heilpraktiker-raab.de) "Nur eine handvoll Personen die diesen schwierigen Ausbildungsweg bisher gegangen sind."

Ganzheitliche Sehensweise
Die faszinierende Sehensweise des Menschen als Ganzes, als Gleichgewichtssystem, das bei Krankheit aus den Fugen gerät, ist also nicht nur in Asien beheimatet, sondern auch auf der anderen Seite des Ozeans, in Mexiko. Es wäre also an der Zeit, sich bei der ganzheitlichen Medizin auch in diese Richtung zu orientieren.

Walter Braun


http://www.perspektive-mittelstand.de/M ... /5173.html


Medicina Mexihka - Traditionelle Medizin aus Mexiko

Grundlage der Medicina Mexihka (gesprochen: Meschika) ist jahrhundertealtes Wissen. So nutzten bereits die Tolteken zu Heilzwecken chirurgische Eingriffe. Dadurch wurden aber Haut und Körper verletzt. Das angestrebte Gleichgewicht wurde gestört. Die Erben der “Großväter”, die Mexihka, entwickelten die traditionelle Medizin weiter. Sie erkannten als Ursache jeder Krankheit ein Ungleichgewicht im Körper-Geist-System. Um das Gleichgewicht wieder herzustellen, ohne die Haut zu verletzen, entwickelten sie zur Behandlung von Krankheiten oder emotionalen und seelischen Beschwerden eindrucksvolle Techniken wie z. B. Limpias und Susto-Rituale. Die sog. „Limpias“, Reinigungen mit Eiern oder Kräutern dienen z.B. der Entfernung von Störfaktoren und energetischen Beeinträchtigungen des Körper-Geist-Systems. „Susto“ nennt man traumatische Erfahrungen, bei der wir den Zugang zu Anteilen unseres Geistes verlieren. Dies kann zu einem Mangel an Lebensenergie und körperlichen, emotionalen oder seelischen Problemen führen. Das Susto-Ritual dient dazu, das verlorene Geistanteile wieder mit uns zu verbinden. Der Vortrag bietet einen Überblick über Gedankengut und Techniken der traditionellen Medizin aus Mexiko. Außerdem besteht die Möglichkeit bei einer „Limpia“ - einer energetischen Reinigung und ggf. einem„Susto-Ritual“ - Rückholung verlorener Geistanteile dabei zu sein.

Peter Raab., M.A arbeitet als Heilpraktiker in München. Unter anderem wurde er in Mexiko in der Traditionellen Medizin der Mexihka ausgebildet und als „Curandero“ initiiert. In seiner Praxis für ganzheitliche Medizin nutzt er die Synergieeffekte, die aus der Verbindung moderner Wissenschaft mit traditionellem Wissen alter Kulturen und alternativen Heilformen entstehen.
http://www.peter-raab.com
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...........

Beitragvon la.libera » Sa 11 Aug, 2007 18:49

ola christa,
habe mit vollstem interesse alle! beiträge zu diesem thema gelesen. du sprichst mir absolut aus der seele, was die heilmethoden der Curanderos betreffen. Wenn ich in deutschland auch nur das thema "andere möglichkeiten des heilens", bzw. die wörter heilpraktiker o.ä. anspreche, werde ich angesehen, als ob ich träumen würde und als absolut abergläubig "eingestuft". die leute wollen einfach!!!(im wahrsten sinne des wortes) nur schnelle genesung, bzw. erlösung der schmerzen. Es ist ihnen aber nicht klar, dass eine heilung ein prozess ist..........., der dauert.
wenn man dann so wie bei dir z.b. knallhart das gegenteil beweisen kann, mit der heilung deiner hand, dann ist es "ein Wunder".............. :icon_rolleyes
dass du dafür aber mitgearbeitet hast und alles seine zeit braucht, "sehen" die menschen dann nicht. soweit denken sie dann auch wieder nicht. es freut mich für dich, dass du den richtigen menschen zur richtigen zeit gefunden hast und mit erfolg....
alles gute weiterhin
:lol:
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Beitragvon wolfmex » Mo 13 Aug, 2007 23:17

Da waren mal vor ein paar Wochen, im Spiegel (als Titelthema), die alternativen Heilkuenste vs. Normalmedizin dran.

Fazit: Wer dran glaubt, kann auch von so einigem geheilt werden und wer nicht, begibt sich in die Haende der, von Haus aus auch, limitierten Mediziner.

Die "mentale Voraussetzung" macht bei beiden Versionen sowieso oft den Unterschied, ob was erreicht wird oder nicht.

Der Artikel war im Grunde sehr aufschlussreich, schaut mal ob ihr ihn noch findet (sollte bei Spiegel online kein Probleim darstellen :wink ).
Si se purificaran las puertas de la percepcion, todas las cosas resultarían infinítas para el hombre (y si no, pues no)!
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Oaxaca

Beitragvon Sandunga » Di 14 Aug, 2007 23:31

Hallo Tina
Oaxaca hat auch eine grosse Curanderos und Chamanes Tradition . Sucht Information über Maria Sabina (Pilzen); es gibt viel Büucher darüber, sehr interesant. Und sucht Information über Heilingung mit Eie... das ist auch sehr bekkant in kleine Dorfs.. (entschuldigen bitte für meine schlecte deutshc sprache..)
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Re: Schamane

Beitragvon Christin » So 19 Aug, 2007 22:03

Hallo Christa

Ich bin ganz neu hier und nur durch Zufall auf dieses Forum gestossen, da ich vor Kurzem ein Buch gelesen habe, indem es um einen Curandero ging. Jetzt verhält es sich so, dass ich Deinen Bericht gelesen habe, indem Du von Deinem schlimmen Unfall erzählst, und dass Deine Hand eigentlich von den hiesigen Ärzten aufgegeben wurde... nachdem Dich aber ein Schamane in Mexico behandelt hatte, keine weiteren OPs nötig waren... EIN WUNDER!
Es ist so, dass mein Vater seit langer Zeit extreme Knieprobleme hat, die immer schmerzhafter werden. Er wurde schon einmal operiert mit der Hoffnung, dass sich der Zustand verbessert, jedoch ist es eher schlimmer geworden. Ich habe gedacht, bevor er den nächsten Schritt tun muss und sein Knieglenk ersetzt werden muss (noch nicht dringend nötig, aber lange dauert es bestimmt nicht mehr!), könnte man etwas Anderes als die ewigen Schmerzmittel, etc. probieren. Es ärgert mich so sehr, dass der Arzt zu ihm sagt: Wenn es so schmerzt, dann nehmen wir halt stärkere Schmerzmittel! Ja was soll denn das??? Das ist doch keine Lösung, meinen Vater so vollzupumpen!!! Jetzt kommt das Problem an der Sache und warum ich Dir eigentlich schreibe, denn Du bist so ziemlich die Einzige, die mir hier helfen kann, meinen Vater zu überzeugen, dass es eventuell noch einen anderen Weg gibt. Mein Vater ist auch Arzt (in Rente) und somit glaubt er nur an Fakten und Beweise und steht dem Ganzen sehr skeptisch gegenüber. Um ihn etwas mehr zu überzeugen und sein Interesse zu wecken, habe ich ihm Deinen Bericht gesendet und er sagte, dass er sehr wohl die Möglichkeit in Erwägung ziehen würde, einen Versuch in dieser Behandlungsform zu starten (er ist aber eher hoffnungslos), jedoch NUR, wenn er mit Dir in Kontakt treten könnte und Du ihm persönlich bestätigen könntest, was Dir widerfahren ist. Er ist computertechnisch nicht sehr gewandt und somit habe ich versprochen, dass ich mit Dir in Kontakt trete. Et voila...habe ich gemacht. Nun bitte ich Dich wirklich inständig um eine Idee, bzw, die Bereitschaft, mit meinem Vater in Verbindung zu treten. meinst Du, dass das möglich ist? Ich wäre Dir unendlich dankbar, denn es wäre eine kleine Chance auf Besserung!

Liebe Grüsse

Christin
Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden. (Georg Christoph Lichtenberg)

Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was wir aus ihnen machen. (Jean Anouilh)
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Re: Curanderos

Beitragvon Gonzales » Sa 09 Aug, 2008 0:09

Hallo zusammen!!

Ich habe sehr interessiert Eure Berichte durchgelesen. Nun möchte ich wissen, ob es auch hier in Deutschland die Möglichkeit gibt von Curanderos behandelt zu werden? Kann mir jemand eine gute Adresse empfehlen??

Dann würde ich gerne noch wissen, da ich diesen Winter nach Peru reise für einige Wochen, unter anderem auch in den Urwald des Amazonas und Manu-Nationalpark, ob jemand schon Erfahrungen gemacht hat dort mit Curanderos? Ist es möglich dort Curanderos (echte, nicht nur die für die Touris vorgegaukelten) zu treffen oder gar von Ihnen zu lernen? Ausflüge dorthin werden sicherlich nicht angeboten?!?

Viele Grüße und ich freue mich über Eure Rückmeldungen :) Auch wenn die Berichte schon älter sind, hoffe ich, dass sich jemand meldet :)

Gonzales

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Habe Deinen anderen Beitrag gelöscht, da er identisch war mit diesem hier und dazu noch im selben Subforum geposted war.
Es ist ausreichend einmal zu posten, damit sich die Antworten nicht auf verschiedene Themen verstreuen.
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